Gefühlte 100

Ich hab mich noch nie alt gefühlt. Ergo habe ich keinerlei natürliche Antikörper gegen Angriffe aus dieser Richtung. Der blinde Fleck der Achillesferse. So weitsichtig wie ein Holzauge mit Grauem Star. Und heute hat sich das gerächt.

Heute wurde mir per Mail zu meinem 15jährigen Grundschulabschluss gratuliert.

Öhmja. Na dann. Sach ich ma. Selber!

Ich würde den Schock ja mit einem leckeren Doppelherz-Daiquiri lindern (ich mach auch einen begnadeten Klosterfrau-Caipi). Aber morgen ist schließlich SCHULE.

Abschiedsgeschenk Herr S. – Plakat Anatomie der Buchstaben

Wie versprochen nochmal die Einzelheiten der Aktion “Tschüss Herr S.”:

Ich bin durch das Designtagebuch auf das Plakat “Die Anatomie der Buchstaben” gestoßen und werd das asap bestellen (danke an Achim Schaffrinna für den 5-Euro-Gutschein!) – als kleines Dankeschön und so.

Ich möchte das Ganze möglichst undemokratisch und unbürokratisch halten, deshalb:

Wer die Idee gut findet und sich beteiligen möchte, kann dies gerne tun, mit einem Euro pro Nase wären die Kosten gedeckt, aber ich bin wie eine Spendenbox – keine Fragen, keine Namen, nur Knöpfe nehm ich nicht (außer es sind sehr schöne Knöpfe). Ich stelle keine Quittungen aus oder führe Liste, Treu und Glauben sind die Stichwörter, und es wird auch keine Karte geben, auf der steht “Ihre Klasse WMK 11a (außer Herrn X., Frau Y. und Frau Z., die ham nämlich nich gezahlt)”. Das Plakat überreiche ich mit möglichst wenig Worten im Namen der ganzen Klasse (oder ich lass es gleich an Herrn S. in die Schule schicken^^).

Wer zum Beispiel aus Imagegründen eine anonyme Beteiligung vorzieht, findet sicher einen Weg, ansonsten auch nicht schlimm, kriegt ja eh keiner mit.

Kritik an der Aktion, der Vorgehensweise, dem Plakat, Herrn S., dem Leben im Allgemeinen oder meiner Person im Besonderen ist nicht erwünscht, wer sich hierdurch in seinem Recht auf freie Meinungsäußerung eingeschränkt fühlt – japp, so isses, ätsch.

Sollte es unvorhergesehenerweise zu einer grundlegenden Änderung kommen, werde ich natürlich frühzeitig umfassend informieren, im Falle des Scheiterns des Plakat-Plans zahle ich das Geld natürlich ebenso treu und gläubig wieder aus (jeder muss seine Forderung allerdings persönlich an mich stellen) oder wir buchen davon eine Stunde (Obacht!) Anne-mation (steht außer mir noch wer auf Ballontiere?). Man wird sehen. Hoffen wir das Beste.

Fragen? Feedback? Frische Ideen? Ab in die Kommentare oder per Mail an SingerLeonie [ät] googlemail [Punkt] com.

Und jetzt ab in die Sonne!

Unmöglich, aber machbar

Ich stelle mal eine von mir leider nicht mehr zu beweisende Behauptung auf:

Bei ähnlich hohen Anforderungen wie am Gym oder gar an der Uni, könnte man den theoretischen Teil der MKomm-Ausbildung auf die Zeit komprimieren, die von den Lehrkräften genutzt wird, um sich darüber auszulassen, dass die Komprimierung des Lehrstoffs auf 2 Jahre eigentlich nicht möglich, die Abschlussprüfung so kaum zu schaffen und alle Verkürzer deshalb quasi verloren seien. Dramaturgische Pausen für bedeutungsschwangeres Kopfschütteln nicht eingerechnet.

Voraussetzungen an den Schüler (den aus der Behauptung): Den Mathe-Stoff aus der Grundschule zu können ist hilfreich (inklusive “mal” und “geteilt”), das Beherrschen von Prozentrechnung und einfachem Dreisatz ist dagegen zu vernachlässigen, wenn man gut im Formel-Auswendig-Lernen ist.

Man darf sich zwischendurch nur NIE WUNDERN und nicht den Eindruck aufkommen lassen, man käme in irgendeiner Form gut mit der Stoffmenge zurecht und hätte auch noch ehrliches Interesse an weiterführenden Informationen. Das ist nämlich unmöglich.