Remarketing – und täglich grüßt das Googletier

Wenn man durch den DriveThrough-Parcour des goldenen M hindurch ist und das Bestellte vollständig in der Hand beziehungsweise auf dem Schoß hat, ist man im besten Fall nur hungrig, kann aber auch vorkommen, dass man schnell einen Platz zum Halten finden muss (niedrige Halbwertzeit) oder wieder auf die Autobahn schwenken, in einer Hand noch den Geldbeutel und in der anderen den tropfenden Burger. Soweit, so gut, so FastFood.

Man stelle sich vor, man meistert das alles, Hunger gestillt, stundenlange pausenlose Weiterfahrt gesichert, alles bluna. Und dann fährt man von der Autobahn runter, weil es Zeit zu tanken ist…

parkt das Auto wie schon tausendmal an der Zapfsäule und steigt aus. Und in dem Moment, wenn man den Zapfhahn in der Hand hat, kommt ein Mensch in der typischen Systemgastronomie-Einheitsuniform aus dem Nichts auf einen zu, stellt sich nicht vor, gibt einem nicht die Hand, sagt nicht wieso zur Hölle er sich in Arbeitsklamotten an der Tankstelle rumtreibt (weit und breit nix Essbares außer BiFi) sondern sagt nur: „Möchten Sie JETZT vielleicht eine Apfeltasche?“

Ja, so in etwa hört sich Googles Remarketing für mich an. So auf den ersten Blick jetzt. Ein GRP zum Träumen, die Leute kaufen das Produkt auf dem Banner dann durchschnittlich nach 3,8 Tagen, weil sie sehen wollen, was als nächstes kommt. Knüller? Mir gefällt schon der Begriff nicht, aber gut, ein weiteres Thema für heute Nacht. Menschenskinder, jetzt is aber erstmal wieder Ruhe mit tollen Neuerungen bitte, kommt ja keiner mehr mit.

Jetzt hab ich Lust auf was Süßes. Blödes Apfeltaschengeschwätz.Törtchen

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