Nerd-Shirt, An-t-Shirt, neue Domains und ein Test

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Nachdem der beste Programmierer von allen mir letzte Woche meinen perfekten DSL-Festnetz-Handy-MobilesInternet-alles-Flatrate-für-unter-30-Euro-Plan zu Nichte gemacht hat, bekam er gestern die Quittung in Form eines dezenten Hinweises auf den Lila-Stich seines nagelneuen, heißersehnten HTC Desire. Und nichtmal von mir. In Sekunden war das heißersehnte, langerwartete Schlaufon kein Quell der Freude mehr, vielmehr fürchtete der werte Kollege eine irreperable Schädigung seines Rufs. Als Mann, wohlgemerkt. Der Programmiererruf war klammheimlich neu priorisiert worden: auf W, wie Wikipedia. Denn dass die Wikipedia Anthrazit nicht als „möglicherweise auch ein bisschen Lila“ beschreibt, darf keine Entschuldigung sein – Wiikiiipeeediiiaaaa, als einzige Quelle, das wurde schon zu Schulzeiten bestraft (ante Berufsschule natürlich).

Nachdem viele gut gemeinte Ratschläge nicht fruchteten (das Desire mit Edding zu bemalen fand ich nichtmal besonders abwegig, allenfalls konsequent), war das Ende der wunderbaren Freundschaft zwischen dem besten Programmierer von allen und dem Schlaufon besiegelt. Derweil fährt das fehlfarbige HTC wieder nach Hause (armes Ding), und der Herr Kollege wird noch einmal drei Tage rumeiern, um am Samstag ein braunes Desire zu feiern.

Ha, und jetzt die Überleitung – vielleicht trägt er da ja ein Shirt aus meinem neuesten „Märchenweb“-Mitbringsel – dem An-t-Shirt-Shop. Da gibts Sachen für Nerds und gegen Mädchen. Und für Mädchen. Und für Nerd-Mädchen. Aber ganz sicher nix in Anthrazit – versprochen.

Wölfe, Schafe, Pelze

[pullquote]Wir hatten so große Angst davor, dem Wolf im Schafspelz zum Opfer zu fallen, dass wir nicht mehr schlafen, essen und arbeiten konnten.[/pullquote] Der Vorschlag klang narrensicher. Wir färbten die Schafe dunkel, bis wir sicher sein konnten, dass ein heller Fleck deutlich hervorstechen würde. Wir würden den Wolf im Schafspelz sofort erkennen, sollte er sich zeigen. In derselben Nacht fielen mehr Wölfe über unser Dorf her, als ich mir in meinen schlimmsten Träumen ausgemalt hätte. Und nicht ein einziger von ihnen musste sich tarnen. Read more…

Pseudonym verzweifelt gesucht!

Ich zermartere mir das Hirn, aber mehr als „Leonie Löwenherz“ kommt einfach net bei raus. Gesucht wird ein Pseudonym für mein „Business-Alter-Ego“, Eckdaten:

– Vorname Leonie oder Lony

– Nachname irgendwas, was gut dazu klingt :) evtl auch mit L (unterschätze nie die Macht der Alliteration!), aber nix wie „Lollipop“ oder so.

Input Leute, ich brauch Input! Vorschläge, Hinweise, egal was, in die Kommentare oder per Formular rechts.

Heißen Dank!

Vom Genießen

Arbeitstitel: Geschmackssachen können zu Genuss-Sucht führen

Der viel zitierte technische Fortschritt hat uns so einiges beschwert, hoppla, beschert – beispielsweise erdgasbetriebene PKW, Ebay, und Abkürzungen wie UMTS, HD-TV und HSDPA. Die meisten Errungenschaften des 21. Jahrhunderts zielen darauf ab, den Alltag zu erleichtern, alles einfacher, schneller und wirtschaftlicher zu machen.

Dass eine Gemüsesorte gerade Saison hat, merkt man heute am Preis, nicht am Geschmack, wir kennen Drachenfrucht und Physalis, aber nicht die regionalen Kartoffelsorten, Milch ist “länger frisch”, fettarm, kondensiert, pasteurisiert, ultrahocherhitzt oder gleich aus Soja. Fernsehköche als Tütensuppen-Testimonials oder im Duell mit einem Lieferservice sieht man täglich. Und spätestens seit dem „don´t call it Schnitzel“ für den Toaster steht fest, dass es immer noch ein bisschen geschmackloser geht.

Geschmack ist subjektiv, wechselhaft, schwer einzuschätzen und individuell. Geschmack steuert die verschiedensten Sinne an. Eine einzige Mirabelle frisch von einem Baum bringt Kindheitserinnerungen zurück und kann ebenso wertvoll sein wie ein 12 Gänge Menue. 12 Gänge wiederum werden zur Qual, wenn man mit dem Tischnachbarn auf Kriegsfuß steht. Wir lassen uns nicht über unseren Geschmack kategorisieren, aber unser Geschmackssinn passt sich rasend schnell an, wir verlernen, wie etwas wirklich schmeckt und lernen dafür süß, sauer, salzig, bitter, umami und fettig zu unterscheiden. Und am Ende müssen wir doch wieder zu dem Schluss kommen, dass es keine Kompromisse gibt, wenn es um Genuss geht. Den eigenen oder den anderer.

Gebannt

Banner-Bauen ist nix für mich. Echt nicht. Meine Nerven.

Das Foto  ist cool. Hat der beste Kollege von allen gemacht. Mhm.

Hier kann man sogar die Schrift lesen. Äh und wer mir erklären kann, warum das Seitzeichen-Plugin hier am Ende spinnt (bzw wie ich das gefixt krieg) kriegt ein vollkommen unanimiertes analoges Fleißkärtchen.

PS: Ich hab mich dazu entschlossen, die Banner schön zu finden. Schön schlicht. Ich freue mich über Meinungen, die in die selbe Richtung gehen, über konstruktive Kritik oder über Leute, die es gleich selbst besser machen. Höhö.