Gebannt

Banner-Bauen ist nix für mich. Echt nicht. Meine Nerven.

Das Foto  ist cool. Hat der beste Kollege von allen gemacht. Mhm.

Hier kann man sogar die Schrift lesen. Äh und wer mir erklären kann, warum das Seitzeichen-Plugin hier am Ende spinnt (bzw wie ich das gefixt krieg) kriegt ein vollkommen unanimiertes analoges Fleißkärtchen.

PS: Ich hab mich dazu entschlossen, die Banner schön zu finden. Schön schlicht. Ich freue mich über Meinungen, die in die selbe Richtung gehen, über konstruktive Kritik oder über Leute, die es gleich selbst besser machen. Höhö.

Ich „lese“ gerade schwarzhumorige Comics

fritten.cc » Was liest Du gerade?.

Als mein Bruder (PolWiss-Student) auf die Frage, ob er GoogleBooks nutzt, sinngemäß geantwortet hat, dass er konservativer- und komischerweise ganz gern ein Buch mit Seiten zum Umblättern vor sich liegen hat, war ich zwischen „komm mir mal nich so kleiner Bruder“, ernsthafter Argumentation (Druck kamma abba nich googlen),  einem latenten Gefühl von „ich wollt nur helfen“ und Zunge rausstrecken hin- und hergerissen. Früher hätte mich das in Frustration und Selbstzweifel gestürzt, heute hole ich Luft und spreche mein Mantra:

Ich kann mich nicht entscheiden,

ich will mich nicht entscheiden,

ich muss mich nicht entscheiden –

also warum sollte ich?

Und wo ich gerade so darüber nachdenk – wer sich sicher ist, in jeder Hinsicht das bessere Angebot zu haben, zwingt niemanden zu einer Entscheidung.

Bevor Klagen kommen, möchte ich aber noch hinzufügen, dass „entschieden unentschieden“ keinesfalls in allen Bereichen des Lebens die Einstellung der Wahl sein sollte. Die Kunst ist es, zwischen einem Unentschieden, hilfreichen Unterschieden und unbedingt nötigen Entscheidungen zu unterscheiden. Im Zweifel rate ich zum Raten.

Rum!

Die größte Qual waren die 20 Minuten, die ich zwischen den zwei schriftlichen Prüfungen heute rumgesessen und Blumen auf den Aufgabenbogen gemalt hab, ich hab in den meisten Punkten Recht behalten und mich in einem getäuscht (wenn ich den Weg nicht kenn, find ich ihn auch nicht!), ich trink das erste Mal seit 18 Monaten ein drittes Glas Wein und alles was in den letzten Monaten zum Ausrasten war hat sich gestern und heute bezahlt gemacht. Aber sowas von.

Ich fühl mich ein bisschen wie nachm Abi, sogar ein bisschen besser, ach was, ich fühl mich einfach so besch.issen großartig wie noch nie in meinem Leben. Und ich hör TicTacToe und schäme mich kein bisschen dafür :) Ich fühl mich funky…

Danke Karma, danke an meine Kollegen und Chefs, die mir mehr beigebracht haben, als ich jemals gedacht hätte, wissen zu können, danke an den Freund, der mir gezeigt hat, dass es doch jemanden gibt, der meine Träume teilt, und (ohoh ich heul gleich) danke an meine Familie, allen voran dem besten Dad der Welt, für alles im Allgemeinen, für das was er in den letzten Wochen für mich getan hat im Besonderen, danke an den Bruder für diese formidable wireless-Tastatur-und-Maus :) und danke an jeden einzelnen, der mich auf der langen Suche nach mir selbst begleitet und mir den Glauben an mich selbst zurück gegeben hat.

Auf uns!

Ein Gesicht, tausend Geschichten: PicFast.com

Beim Bookmarks-Aufräumen (mittlerweile vermehren die sich von selbst, eine andere Erklärung gibt es nicht) ist mir PicFast wieder untergekommen, und wieder mal zeigt sich: Jeder hat eine zweite Chance verdient. Das Pic heute gefällt mir wesentlich besser als das letzte – ich bin glatt ein bisschen in Verzückung geraten.

Konterfei-Fake

Farbloser Augen-Blick

Was „Malen“ im weiteren Sinne angeht, bin ich eine Niete. Ausmalen und Muster kann ich, und eine CMYK-Farbpalette bringt mich zum Jauchzen, aber schon im Kindergarten hat sich herauskristallisiert, dass ich über Kartoffeldruck wohl nicht hinauskommen würde. Einen Gegenstand oder ein Tier malen zu können, aus dem Stegreif, lässt mich Bauklötze staunen.

Kennt jemand den Kinderfernsehen-Typ, der mit verschiedenfarbigen Wachsmalkreiden Fantasietiere gemalt hat, bei dem jedes Körperteil von einem anderen Tier war? Wahnsinn.

Ich bewundere meinen Cousin, der eine ganze Menge von dieser Art  künstlerischen Talents besitzt und es zum Beruf gemacht und Produktdesign studiert hat. Ich habe immer noch eine Zeichnung von ihm. Ein Auto, für ihn ein paar Striche, für mich Ausdruck einer Welt an Reichtümern, die ich nie erreichen werde. „Will ich auch können“ hab ich oft gedacht.

Vielleicht bewundere ich aber noch viel mehr, dass er die Möglichkeit so konsequent genutzt hat, seine Talente und Stärken nicht nur zu erkennen, sondern sich daraus eine Existenz zu schaffen. Vielleicht ist er mir ein besseres Vorbild, als er selbst weiß.

Also staune ich weiter und versuche garnicht, die Kunst des räumlichen Zeichnens zu beherrschen, sondern erkunde meine eigenen Welten, die genauso grenzenlos und voller Reichtümer sind. Und genieße jeden Augenblick.

via Pencil Sketch